Thema des Forschungskolloquiums ist

„Das Leib-Seele Problem und die christliche Auferstehungshoffnung“

Die Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt die gegenwärtig vertretenen metaphysischen Konzepte der Person auf ihre Verträglichkeit mit den Erkenntnissen der modernen Naturwissenschaften, insbesondere der Kognitions- und Humanwissenschaften und dem christlichen Dogma von der Auferstehung hin zu untersuchen. Im Anschluss daran sollen auch jene Leerstellen im theologischen Diskurs erarbeitet werden, die seit der Wende der Theologie im 20. Jahrhundert zum Personalismus und zur dialogischen Existenzphilosophie aufgetreten sind. Damit sind all jene Ansätze gemeint, die unter Berufung auf so genannte dritte Kategorien jenseits der Dualität von Seele und Leib die Frage nach dem ontologischen Substrat des Personseins ausgeklammert haben. Um diesem Mangel zu begegnen, ist intensive metaphysische und systematisch-theologische Grundlagenforschung und Reflexion erforderlich.

Das Programm des jeweiligen Semesters kann der offiziellen Homepage entnommen werden.